Alfred Herhausen

"Der Ernst des Lebens muss Spaß machen."



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Pro Ideenmanagement

Ideenmanagement (IM) ist die Bezeichnung für ein System, das es gestattet, die Ideen oder Anregungen der Mitarbeiter systematisiert zu sammeln, zu bewerten, umzusetzen und anzuerkennen.
Da es keine allgemeinverbindliche Definition gibt, versteht fast jeder unter Ideenmanagement etwas anderes. Das Wort Management kommt von engl. manage, dies von it. maneggiare „an der Hand führen“ und dies von lat. manus „Hand“. Genau genommen bedeutet es, „Ideen an der Hand nehmen“. Das so genannte moderne Ideenmanagement ist, historisch gesehen, so etwas wie eine Weiterentwicklung und Zusammenfassung verschiedener Systeme und Organisationsformen, die sich in der Vergangenheit etabliert hatten. Dazu zählen das zentrale und das dezentrale Ideenmanagement, das Betriebliche Vorschlagwesen (BVW) und die Kontinuierlichen Verbesserungsprozesse (KVP).

Die verschiedenen Systeme dienen dazu Fehlerquellen im betrieblichen Ablauf zu eliminieren, Prozesse zu optimieren, Mitarbeiter einzubinden und ihre Erfahrung und Ihr Know how breiter als bisher nutzbar zu machen.

Ein wertvoller Nebeneffekt ist, dass sich Mitarbeiter deren Ideen, Anregungen oder Vorschläge ernst genommen und verfolgt werden, anerkannt fühlen. Diese Anerkennung bringt die Motivation hervor, über deren Mangel sich heute alle Welt beklagt. Umgekehrt sorgt die Abweisung oder Ignoranz von solchen Anregungen für Frustration, die manchmal ein ganzes Arbeitsleben lang anhält. Der entstehende Schaden ist oft nicht wieder gutzumachen.

Auch wenn sich eine Idee als nicht realisierbar herausstellt, so wird eine klare Begründung für die Ablehnung dort akzeptiert. Früher gingen viele solcher Anregungen auf dem Weg "nach oben" verloren. Der Mitarbeiter musste zum Schluss kommen, das seine Meinung nicht interessiert. So behielt er sein wertvolle Wissen für sich und dem Unternehmen gingen möglicherweise Tausende Euro verloren.

Wozu Ideenmanagement?

93% aller Probleme innerhalb eines Unternehmens sind der Geschäftsleitung im Detail unbekannt. Der einfachste und schnellste Weg diese Probleme zu erkennen und zu beseitigen ist, alle in einem Unternehmen tätigen Personen mit ihrem Know how einzubeziehen. In der Vergangenheit wurden dazu Systeme wie das Betriebliche Vorschlagwesen, Kontinuierliche Verbesserungsprozesse oder Ideenmanagement eingeführt. Die 315 teilnehmenden Unternehmen an einer Umfrage des Deutschen Instituts für Betriebswirtschaft (dib) realisierten im Jahre 2006 mit diesen Methoden eine Einsparung von rund 1,4 Milliarden Euro.

Geringe Beteiligung

Trotz aller Werbemaßnahmen, Prämien und Anreize erreichen die Unternehmen im Durchschnitt jedoch nur eine Mitarbeiterbeteiligung von 25%. Über 75% des Potenzials bleibt also ungenutzt und liegt brach. Wir haben mit PiT-Stop einen Weg gefunden, um alle Mitarbeiter mit ins Boot zu holen. Damit erreichen wir 100% Beteiligungsquote und ein hohes Maß an Identifikation mit dem Unternehmen. Denn wer die Möglichkeit nutzt mit zu gestalten, der fühlt sich auch verbunden. Dass die schwache emotionale Bindung an das Unternehmen in Deutschland ein Manko ist, das erfahren Sie im nächsten Absatz.

Emotionale Bindung an das Unternehmen

Das internationale Beratungsunternehmen Gallup schreibt in seinem Forschungsbericht im Jahr 2006 über die emotionale Bindung deutscher MitarbeiterInnen an ihr Unternehmen: 87% der MitarbeiterInnen (B + C) haben eine geringe oder keine emotionale Bindung an das Unternehmen.
Bindung

13% (A) haben eine starke emotionale Bindung, sind sehr produktiv, haben eine geringere Krankheitsquote (Ø minus 2,4 Tage!) und bringen doppelt so viele Ideen in das Unternehmen ein, wie andere.

68% (B) haben eine geringe Bindung, leisten Dienst nach Vorschrift, sind eher passiv und relativ unproduktiv.

19% (C) haben keine Bindung, innerlich gekündigt, zeigen Desinteresse und betreiben teilweise sogar aktive Sabotage.

Es herrscht ein großes Maß an Gleichgültigkeit, das sich direkt auf die Profitabilität des Unternehmens auswirkt. Unser Ziel ist es, so viele Mitarbeiter wie möglich einzubeziehen, um aus B-MitarbeiterInnen A-MitarbeiterInnen zu machen. Um dieses Ziel zu erreichen, nutzen wir alle Köpfe im Unternehmen, arbeiten wir uns an brachliegendes Potenzial heran und machen es für das Unternehmen nutzbar. Und zwar so, dass beide – Unternehmer und Mitarbeiter – etwas davon haben.

So ziehen Sie mehr A-Mitarbeiter in das Unternehmen

Wir helfen Ihnen mit unserer speziellen Art des Ideenmanagements dabei, das richtige Umfeld für A-Mitarbeiter zu schaffen. So wie Rosen eine bestimmte Erde zum Wachsen und Gedeihen benötigen, so benötigen auch A-Mitarbeiter ein bestimmtes Umfeld. Rosen gehen ein und A-Mitarbeiter verlassen Ihr Unternehmen, wenn Sie dieses Umfeld nicht schaffen. Umgekehrt ziehen Sie sogar noch mehr A-Mitarbeiter an. Einbeziehung ist das Zauberwort.

Köpfe nutzen statt Köpfe abbauen

Jeder Mitarbeiter bringt Ihnen durchschnittlich 1.500 € an Nutzenpotenzial – Sie müssen ihn nur fragen. Aus Erfahrung wissen wir, dass hinter jedem Interview, das wir im Rahmen eines PiT-Stop-Workshops führen, ein durchschnittliches Nutzenpotenzial von 1.500 € steckt. Das bedeutet, das diese Probleme und Ideen – einmal umgesetzt – dem Unternehmen Jahr für Jahr 1.500 € Einsparung oder zusätzlichen Ertrag bringt. Das auf diesem Wege gewonnene Potenzial können Sie nutzen, um Ihren Verkauf zu fördern oder um Überstunden abzubauen. In jedem Fall ist es ein Gewinn.