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Ideenmanagement

Ideenmanagement (IM) gestattet es die Ideen oder Anregungen der Mitarbeiter systematisiert zu sammeln, zu bewerten, umzusetzen und anzuerkennen.

Da es keine allgemeinverbindliche Definition gibt, versteht fast jeder unter Ideenmanagement etwas anderes. Das Wort Management kommt von engl. manage, dies von it. maneggiare „an der Hand führen“ und dies von lat. manus „Hand“. Genau genommen bedeutet es, „Ideen an der Hand nehmen“.

Das so genannte moderne Ideenmanagement ist, historisch gesehen, so etwas wie eine Weiterentwicklung und Zusammenfassung verschiedener Systeme und Organisationsformen, die sich in der Vergangenheit etabliert hatten. Dazu zählen das zentrale und das dezentrale Ideenmanagement, das Betriebliche Vorschlagwesen (BVW) und die Kontinuierlichen Verbesserungsprozesse (KVP).

Die verschiedenen Systeme dienen dazu Fehlerquellen im betrieblichen Ablauf zu eliminieren, Prozesse zu optimieren, Mitarbeiter einzubinden und ihre Erfahrung und Ihr Know how breiter als bisher nutzbar zu machen.

Ein wertvoller Nebeneffekt ist, dass sich Mitarbeiter deren Ideen, Anregungen oder Vorschläge ernst genommen und verfolgt werden, anerkannt fühlen. Diese Anerkennung bringt die Motivation hervor, über deren Mangel sich heute alle Welt beklagt. Umgekehrt sorgt die Abweisung oder Ignoranz von solchen Anregungen für Frustration, die manchmal ein ganzes Arbeitsleben lang anhält. Der entstehende Schaden ist oft nicht wieder gutzumachen.

Auch wenn sich eine Idee als nicht realisierbar herausstellt, so wird eine klare Begründung für die Ablehnung dort akzeptiert. Früher gingen viele solcher Anregungen auf dem Weg "nach oben" verloren. Der Mitarbeiter musste zum Schluss kommen, das seine Meinung nicht interessiert. So behielt er sein wertvolles Wissen für sich und dem Unternehmen gingen möglicherweise tausende Euro verloren.

Wozu Ideenmanagement?

93% aller Probleme innerhalb eines Unternehmens sind der Geschäftsleitung im Detail unbekannt.

Der einfachste und schnellste Weg diese Probleme zu erkennen und zu beseitigen ist, alle in einem Unternehmen tätigen Personen mit ihrem Know how einzubeziehen. In der Vergangenheit wurden dazu Systeme wie das Betriebliche Vorschlagwesen, Kontinuierliche Verbesserungsprozesse oder Ideenmanagement eingeführt. Nach einer Umfrage des Deutschen Instituts für Betriebswirtschaft (dib) realisierten im Jahre 2010 mit diesen Methoden eine Einsparung von rund 1,5 Milliarden Euro.
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