Häufig gestellte Fragen
- Ist PiT-Stop eine große Belastung für das Tagesgeschäft?001
- Wie setzen sich die Kosten für PiT-Stop zusammen?002
- Wie ist das Kosten-/Nutzenverhältnis?003
- Warum hat der Mittelstand das höhere Einsparungspotenzial?*004
- Ist Ideenmanagement aufwändig und bürokratisch?005
- Brauche ich einen Mitarbeiter, der sich Vollzeit um das Thema kümmert?006
- Wie vertragen sich Ideenmanagement und Betriebsrat?007
- Was macht eigentlich ein Moderator?008
- Wie sieht es mit der Nachhaltigkeit aus?009
Ist PiT-Stop eine große Belastung für das Tagesgeschäft?
Nein. Das Gegenteil der Fall. Wir brauchen nur die Interviewer und Moderatoren (in vielen Fällen sind das dieselben Personen) an vier von fünf Tagen. Der überwiegende Teil des Personals hingegen wird im Laufe der Aktionstage nur für etwa 1,5 Stunden beansprucht. Davon entfallen im Schnitt 20 Minuten auf das Interview und die restliche Zeit auf die Teilnahme an einer Gruppenarbeit zur Problemlösung im Team. Das ist alles. Also nur 1,5 Stunden über einen Zeitraum von z.B. 14 Tagen. In dieser Zeit erwirtschaften die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Vielfaches dessen, in dem sie mithelfen, die Probleme des Unternehmens zu lösen.
Wie setzen sich die Kosten für PiT-Stop zusammen?
Die Kosten für PiT-Stop sind von drei Faktoren abhängig: 1. Die Anzahl der zu befragenden Mitarbeiter. 2. Die Anzahl der auszubildenden Moderatoren. 3. Der Anzahl der Problemlösungsrunden, die gegen Ende der Aktionstage durchgeführt werden, um Probleme gleich vor Ort im Unternehmen zu lösen. Aus diesen drei Teilen ergibt sich eine Anzahl Tage, für die Sie ein pauschales Tageshonorar bezahlen. Hier finden Sie Rechenbeispiele.
Wie ist das Kosten-/Nutzenverhältnis?
Das Verhältnis zwischen Kosten (Beraterhonorar, interne Personalkosten, Reisekosten etc.) und gefundenem Nutzenpotenzial (Probleme und Ideen mit schätzbarem Nutzen vor Realisierungskosten) beträgt zwischen 1:10 und 1:20. Das bedeutet, dass Sie für jeden investierten Euro 10 bis 20 Euro an Nutzenpotenzial erhalten. Die Summe, die Sie investieren müssen, um dieses Potenzial zu realisieren ist von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Gehen Sie davon aus, dass die Amortisationszeit in der Regel nur wenige Monate beträgt und der Nutzen jedoch über Jahre erhalten bleibt.
Warum hat der Mittelstand das höhere Einsparungspotenzial?*
Mittelständische Unternehmen haben ihre Produktions- bzw. Leistungsprozesse oft noch nicht so sehr ausgereizt, wie die großen Konzerne, bei denen die Multiplikation eine größere rolle Spielt. Außerdem beschäftigen sich die großen Konzerne schon seit Jahrzehnten mehr oder weniger erfolgreich mit verschiedenen Ideenmanagement-Methoden. Im Mittelstand ist das noch nicht so häufig der Fall. Zudem braucht ein Mittelständler mit seinen kurzen Entscheidungswegen viel weniger Zeit bis zur Realisierung einer Verbesserung.
*Lt. Bericht der Financial Times Deutschland
*Lt. Bericht der Financial Times Deutschland
Ist Ideenmanagement aufwändig und bürokratisch?
Je überschaubarer das Unternehmen, desto weniger Bürokratie ist notwendig. Je mehr Regeln und Bedingungen von der Führung in das Ideenmanagement "eingebaut" werden, desto höher ist der Verwaltungs- und Kontrollaufwand und desto niedriger ist der Nutzen bzw. der Ertrag. Auch hier gilt: Keep it simple! Wir bevorzugen die einfachen und unbürokratischen Varianten von Ideenmanagement.
Brauche ich einen Mitarbeiter, der sich Vollzeit um das Thema kümmert?
Nein. Sie sollten jedoch eine Person benennen, die als ständiger Ansprechpartner rund um alle Fragen fungiert. Alle anderen Schritte können Ihre Mitarbeiter problemlos selbst organisieren und koordinieren.
Wie vertragen sich Ideenmanagement und Betriebsrat?
Sehr gut. Beide haben ein gemeinsames Ziel und das ist die Qualität des Arbeitsplatzes und die Qualität der Arbeit zu verbessern. Grundsätzlich ist die Einführung eines betrieblichen Vorschlagswesens mitbestimmungspflichtig. Wird der Betriebsrat von Anfang an eingebunden, so lassen sich hervorragende Ergebnisse erzielen und mögliche Missverständnisse vermeiden.
Was macht eigentlich ein Moderator?
Bei unserer Methode hat der Moderator drei Aufgaben: 1. Er geht zu seinen Kollegen an den Arbeitsplatz und führt gemeinsam mit einem anderen Moderator das Interview*. 2. Er moderiert die 1-h-Problemlösungsrunden nach der PiT-Methode (Problemlösung im Team). 3. Er ist ständiger Ansprechpartner für seine Kollegen rund um das Thema Ideenmanagement.
Wie sieht es mit der Nachhaltigkeit aus?
Ob die Methode nachhaltig, d.h. auch dauerhaft Erfolg hat, das hängt im Wesentlichen von zwei Dingen ab: Einerseits ob Sie als Chefin oder Chef dahinter stehen und andererseits ob Sie gewillt sind, den Erfolg Ihrer Führungskräfte zukünftig auch nach "umgesetzten Ideen" oder "Beteiligungsquote der Mitarbeiter" zu messen. Wenn Sie solche Kennzahlen in Ihr Kennzahlensystem einfliessen lassen, dann signalisieren Sie, dass Ihnen dieses Thema wichtig ist. "Was gemessen wird, wird auch gemacht." lautet ein Sprichwort.